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Billy Talent

Schon kurz nach der Bandgründung war den Mitgliedern von BILLY TALENT klar, dass diese Band anders funktioniert als andere und das ganz Besondere hat. Ohne sich um die vorherrschenden Trends und die angesagten Bands zu kümmern, besann sich das Quartett auf seine Einzigartigkeit.

„Für uns ist Musik völlig abhängig von den Individuen, die eine Band bilden“, sagt Sänger Benjamin Kowalewicz, „und individuell sind wir wirklich alle im Sinne der Band – die Zusammenarbeit und die Chemie stimmen. Trotzdem haben wir jahrelang vergeblich versucht, unseren eigenen Sound zu finden. Es fügte sich erst alles zu einem Ganzen zusammen, als wir uns endlich einfach so akzeptiert haben, wie wir nun einmal sind. Wenn man seine Stimme findet, folgt alles andere ganz wie von selbst.“

Musikalisch gehen BILLY TALENT schlagkräftig austeilend und überraschend launig vor. Die in Songs gegossenen Stories gehen noch einen Schritt weiter, denn auf der textlichen Ebene legt Sänger Benjamin nicht einfach nur einen Seelen-Striptease hin, sondern bedient sich der Perspektive dritter Personen, die als Sprachrohr für seine Frustrationen fungieren.

Der Song „Standing In The Rain“ erkundet die leidvollen Erfahrungen einer heroinabhängigen Prostituierten, während „How It Goes“ die Achterbahn-Emotionen eines Freundes verdaut, bei dem Multiple Sklerose diagnostiziert wurde. Wie man eine grauenhafte Kindheit überlebt, was Menschen wahnsinniges für ihre 15 Minuten Ruhm anstellen oder warum Teenager-Spott tödlich enden kann, sind einige der Themen, anhand derer BILLY TALENT unsere moderne Gesellschaft sezieren. Und tatsächlich vermittelt Benjamin diese hoffnungslosen Perspektiven auf so reale und überzeugende Art und Weise, dass die Grenzziehung zwischen schizophrener Persönlichkeit und großartigem Erzähler alles andere als eindeutig ist.

„Den Großteil meiner Inspirationen für die Songtexte bekomme ich einfach durchs Zuhören. Dabei lerne ich von unterschiedlichsten Menschen die unglaublichsten Geschichten und Standpunkte kennen“, sagt Benjamin Kowalewicz, der seine Texte oft während frustrierender Phasen von Schlaflosigkeit zu Papier bringt. „Meine Texte drehen sich um Metaphorik, um das Geschichtenerzählen, und sie drücken eine Empfindungen aus, in der die Musik auf die Worte eingeht und andersrum. Die Inspiration überkommt mich meistens, wenn ich mich unwohl fühle, wenn ich bestimmten Situationen ausgesetzt bin und einfach alles rauslassen muss.“

Die Geschichte von BILLY TALENT reicht zurück bis in die High-School-Tage des Quartetts, als man sich entschloss, gemeinsame Sache zu machen und seine alten Bands hinter sich zu lassen.

„Es waren alles nette Kerle und gute Musiker, die hungrig waren und etwas neues beginnen wollten, während die Jungs meiner alten Band einfach nur Rock’n’Roll spielen wollten“, erinnert sich Benjamin. „Es hat mich sehr gereizt, mit einer neuen Band zu starten, die mehr Wert auf Kreativität legte.“

Diese neue Band blieb den Beweis ihrer Fähigkeiten nicht lange schuldig: Bereits mit dem Debütalbum „Watoosh“ von 1998 machte das Quartett auf sich aufmerksam, allerdings noch unter „falschem Namen“. Angeregt durch eine Figur aus dem Film „Hard Core Logo“, tauften sie sich BILLY TALENT und nahmen prompt die EP „Try Honesty“ (2001) auf, mit der sie einen großen Schritt in Richtung Rockolymp machten.

Mit den vier Songs ihrer EP definierten BILLY TALENT nicht nur ihren Stil, sie sicherten sich dadurch auch einen Deal mit der EMI. Die Dinge liefen gut für BILLY TALENT, die sich als Support von Bands wie Goldfinger, Sparta, als Act der MTV Campus Invasion uns als Opener für Busta Rhymes einen Namen machen konnten.

„Wir sind eine wirklich gute Live-Band, denn das ist es, was bei uns zählt“, sagt Aaron. „Jede Show ist anders und garantiert nicht geprobt.“

Die Menschen suchen nach etwas greifbaren in der Musik“, fügt Benjamin hinzu. „Oft scheint es so, als ob es für sie nichts inspirierendes gibt, etwas, dem sie sich verbunden fühlen oder mit dem sie sich identifizieren können. Ich bin fest davon überzeugt, dass Inspiration und Erleuchtung existieren, man muss sie nur finden.“



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